Autor: HGDE Studio

  • Aus der Praxis: Was HalloGeschenk.de mit HGDE MatchGrid zu tun hat

    Aus der Praxis: Was HalloGeschenk.de mit HGDE MatchGrid zu tun hat

    HGDE Studio ist kein klassisches App-Studio. Dahinter steht HalloGeschenk.de, unser eigener Shopify-Shop für personalisierte Geschenke und lustige Mitbringsel. Die erste App, HGDE MatchGrid, ist aus diesem Alltag heraus entstanden.

    Ein großes Sortiment, eine einfache Frage

    HalloGeschenk.de hat über 1.000 veröffentlichte Produkte: Fotogeschenke, auch mit KI-Effekten wie Cartoon oder Pop-Art, Gravuren auf Schmuck und Gläsern, sofort lieferbare Ideen. Im Menü sortieren wir nach Anlässe und Für wen – denn genau so denken Menschen, die ein Geschenk suchen: Wofür ist es, und für wen?

    Die Idee hinter dem Finder

    Ein Menü zeigt diese Fragen nebeneinander. Ein Finder stellt sie nacheinander – mit Bildern statt Wörtern. Kunden wählen zuerst den Anlass, dann die Person, und landen bei einer passenden Collection oder einem Produkt. Karten, die zu nichts führen würden, sind ausgegraut.

    Deshalb bringt HGDE MatchGrid Vorlagen wie Personalisiert und Geschenke mit: Sie folgen genau diesem Muster.

    Und die Bundles?

    Geschenke werden oft kombiniert – etwas Persönliches und eine Kleinigkeit dazu. Daraus wurde der zweite Teil der App: Sets aus echten Produkten, die Kunden selbst zusammenstellen und mit einem Klick in den Warenkorb legen, mit Staffelrabatt an der Kasse.

    Was wir daraus mitnehmen

    • Wir bauen nur, was wir selbst im Shop brauchen würden.
    • Schlank bleibt Pflicht – ein Shop mit vielen Produkten und Bildern hat keine Ladezeit zu verschenken.
    • Keine Daten über Besucher, wo sie nicht nötig sind.

    Mehr zur App: HGDE MatchGrid.

  • Zweisprachiger Shopify-Shop: Was Translate & Adapt kann

    Zweisprachiger Shopify-Shop: Was Translate & Adapt kann

    Wer über Deutschland hinaus verkauft, braucht früher oder später einen zweisprachigen Shop. Shopify bietet dafür die App Translate & Adapt.

    Was sich übersetzen lässt

    Laut Shopify-Hilfe unter anderem Produkte, Collections, Blogbeiträge, Rechtstexte, Seiten, Theme-Einstellungen und Metafelder. Bei Produkten gehören dazu Titel, Beschreibungen und URLs.

    Was nicht geht

    • Collection-Filter, Inhalte der Shopify-Forms-App, Produkt-Tags und bestimmte Inhalte von Drittanbieter-Apps lassen sich laut Shopify nicht übersetzen.
    • Rechtstexte werden nicht automatisch übersetzt – Shopify rät hier zu professionellen Übersetzungen.

    Automatisch oder von Hand

    • Automatisch übersetzen kannst du in höchstens 2 Sprachen. Eine einmal gewählte Sprache lässt sich dafür nicht mehr tauschen – auch Entfernen setzt das Limit nicht zurück.
    • Von Hand übersetzt du in der App oder direkt auf einer Inhaltsseite über Lokalisieren.

    Wähle die Sprachen für die automatische Übersetzung also mit Bedacht.

    Inhalte je Markt anpassen

    Neben Übersetzungen kannst du Inhalte je Markt anpassen – etwa andere Aktionstexte oder regionale Begriffe.

    Und die Texte aus Apps?

    Apps bringen ihre eigenen Texte mit. In HGDE MatchGrid richten sich die festen Texte im Shop nach der Shopsprache; Deutsch und Englisch sind enthalten. Überschriften und Kartentexte schreibst du selbst.

  • Metaobjekte in Shopify: Strukturierte Inhalte ohne Zusatz-Datenbank

    Metaobjekte in Shopify: Strukturierte Inhalte ohne Zusatz-Datenbank

    Viele Inhalte bestehen aus mehr als einem Feld: eine FAQ aus Frage und Antwort, ein Produkt-Highlight aus Icon, Titel und Text. Für solche Daten gibt es in Shopify Metaobjekte.

    Was Metaobjekte sind

    Laut Shopify-Hilfe legst du mit einem Metaobjekt ein Objekt mit mehreren Feldern an. Metaobjekte können eigenständig genutzt oder über Metafelder referenziert werden – etwa von einem Produkt aus.

    Beispiele aus der Shopify-Hilfe

    • Produkt-Highlights mit Icon, Titel und Beschreibung
    • Profile, zum Beispiel von Influencern, mit Überschrift, Bild und Links
    • FAQ-Bereiche mit Fragen und Antworten
    • Termine mit Datum und Ort

    Wo du sie findest

    • Die Definition – welche Felder es gibt – legst du unter Einstellungen → Benutzerdefinierte Daten an.
    • Die Einträge pflegst du unter Inhalte → Metaobjekte.

    Im Theme lassen sich Metaobjekte laut Shopify über Liquid und die Storefront API abrufen.

    Warum das für Apps interessant ist

    Apps können ihre Daten ebenfalls als Metaobjekte im Shop des Händlers ablegen, statt sie auf eigenen Servern zu halten. So macht es HGDE MatchGrid: Deine Finder und Bundles liegen als Metaobjekte in deinem eigenen Shopify-Konto. Der App-Server speichert davon keine Kopie.

  • Rabatte kombinieren in Shopify: Was zusammen geht – und was nicht

    Rabatte kombinieren in Shopify: Was zusammen geht – und was nicht

    Ein Kunde hat einen Gutscheincode, gleichzeitig läuft eine Aktion, und der Versand ist ab einem Betrag kostenlos. Greift dann alles zusammen? In Shopify hängt das davon ab, welcher Rabattklasse ein Rabatt angehört und was du bei ihm eingestellt hast.

    Die drei Rabattklassen

    • Produktrabatte gelten für bestimmte Artikel.
    • Bestellrabatte gelten für die Zwischensumme des Warenkorbs.
    • Versandrabatte verändern die Versandkosten.

    Was sich kombinieren lässt

    Laut Shopify-Hilfe sind unter anderem diese Kombinationen möglich:

    • Produkt- und Versandrabatt
    • Bestell- und Versandrabatt
    • mehrere Produktrabatte auf verschiedene Artikel
    • mehrere Bestellrabatte
    • Produkt- und Bestellrabatt (dafür gelten Voraussetzungen, siehe unten)
    • mehrere Produktrabatte auf denselben Artikel – nur mit Shopify Plus

    Nicht möglich: mehrere Versandrabatte auf dieselbe Bestellung.

    Nichts passiert automatisch

    Kombinationen sind nicht von selbst aktiv. Du legst bei jedem Rabatt im Bereich „Kombinationen“ fest, mit welchen Klassen er zusammen gelten darf. Wer das bei einer neuen Aktion vergisst, wundert sich später, warum der Gutschein nicht mehr greift.

    Grenzen, die man kennen sollte

    • Pro Bestellung sind höchstens 5 Produkt- oder Bestellrabattcodes und 1 Versandrabattcode möglich.
    • Ein Shop kann höchstens 25 aktive automatische Rabatte haben.
    • Kombinationen funktionieren laut Shopify im Onlineshop, über die Storefront API und in Shopify POS.
    • Um Produkt- mit Bestellrabatten (oder Bestell- mit Bestellrabatten) zu kombinieren, darf der Shop unter anderem keine Anpassungen in checkout.liquid haben.

    Praxistipp

    Schreib dir vor einer Aktion kurz auf, welche Rabatte gleichzeitig laufen – eigene Codes, automatische Rabatte, Rabatte aus Apps – und stelle die Kombinationen bewusst ein. Bei HGDE MatchGrid entscheidest du beim Einschalten des Bundle-Rabatts ebenfalls, ob er mit anderen Rabatten kombinierbar ist.

  • Produktbilder in Shopify: Größen, Formate und Alt-Texte

    Produktbilder in Shopify: Größen, Formate und Alt-Texte

    Bilder verkaufen – und sie sind der Teil eines Shops, an dem man am häufigsten nachbessert. Hier die Vorgaben aus der Shopify-Hilfe, ergänzt um das, was wir im eigenen Shop darauf achten.

    Formate

    Shopify nimmt unter anderem PNG, JPEG, WebP, GIF, SVG, HEIC, TIFF, BMP und PSD an.

    Größe

    • Produkt- und Collection-Bilder dürfen bis zu 5000 × 5000 px bzw. 25 Megapixel groß sein.
    • Die Datei muss kleiner als 20 MB sein.
    • Für quadratische Bilder zeigt laut Shopify 2048 × 2048 px meist das beste Ergebnis.

    Einheitliche Seitenverhältnisse

    Shopify empfiehlt, bei den Hauptbildern ein einheitliches Seitenverhältnis zu verwenden. Sonst springen die Kacheln auf Collection-Seiten unterschiedlich hoch. Unsere Erfahrung: Das gilt genauso für Bildkarten in einem Produktfinder – gleich große Motive wirken ruhiger.

    Alt-Texte

    Der Alt-Text beschreibt ein Bild. Laut Shopify nutzen ihn Hilfsprogramme für sehbehinderte Menschen, er wird angezeigt, wenn ein Bild nicht lädt, und er kann der Suchmaschinenoptimierung helfen.

    • kurz und beschreibend formulieren
    • höchstens 512 Zeichen, empfohlen sind 125 oder weniger
    • hinzufügen im Admin unter Produkte → Produkt öffnen → Bild anklicken → Alt-Text hinzufügen

    Videos

    Produktvideos dürfen laut Shopify bis zu 10 Minuten lang und bis zu 1 GB groß sein, mit bis zu 4K-Auflösung, als .mp4, .mov oder .webm.

    In HGDE MatchGrid wählst du die Bilder für Finder-Karten direkt aus deinen Shopify-Dateien. Ausgeliefert werden sie über das Shopify-CDN.

  • Automatische Rabatte in Shopify: Das Limit von 25 im Blick

    Automatische Rabatte in Shopify: Das Limit von 25 im Blick

    Automatische Rabatte sind bequem: Kunden müssen keinen Code eingeben, der Rabatt greift im Warenkorb von selbst. Shopify bietet sie als Betrag oder Prozent, als kostenlosen Versand, als „Kaufe X, erhalte Y“ oder als Rabatt aus einer App an.

    Das Limit

    In der Shopify-Hilfe steht: Ein Shop kann höchstens 25 aktive automatische Rabatte haben – und diese Zahl schließt Rabatte ein, die von Apps angelegt werden. Wer mehrere Rabatt-Apps nutzt und dazu eigene Aktionen fährt, kann schneller an die Grenze kommen, als man denkt.

    Zwei Dinge, die man leicht übersieht

    • Kunden müssen alle berechtigten Artikel selbst in den Warenkorb legen – auch die, die sie als Zugabe bekommen.
    • Automatische Rabatte aus dem Shopify-Admin gelten laut Shopify nicht auf der Post-Purchase-Seite im Checkout.

    So behältst du den Überblick

    • Abgelaufene Aktionen nicht nur auslaufen lassen, sondern deaktivieren oder löschen.
    • Rabatte eindeutig benennen, damit klar ist, woher sie kommen – eigene Aktion oder App.
    • Bei Apps nachsehen, wie viele automatische Rabatte sie anlegen.

    Bei HGDE MatchGrid haben wir das Limit deshalb fest eingeplant: Die App belegt höchstens 20 automatische Rabatte, der Rest bleibt für deine eigenen Aktionen frei. Finder und Bundles ohne eingeschalteten Rabatt zählen gar nicht mit.

  • Bundles in Shopify: Feste Sets oder zum Selbstzusammenstellen?

    Bundles in Shopify: Feste Sets oder zum Selbstzusammenstellen?

    Bundles verkaufen mehrere Produkte zusammen. Dafür gibt es in Shopify grundsätzlich zwei Wege – und die passen zu unterschiedlichen Sortimenten.

    Weg 1: Shopify Bundles

    Shopify selbst bietet mit Shopify Bundles eine kostenlose App an, die in allen Shopify-Plänen verfügbar ist. Damit legst du feste Bundles und Multipacks an, also Sets, deren Inhalt du vorgibst. Laut Shopify-Hilfe gelten dabei unter anderem diese Grenzen:

    • bis zu 30 Komponenten pro festem Bundle
    • höchstens 3 Optionen und 100 Varianten pro Bundle
    • der Bundle-Preis passt sich nicht automatisch an, wenn sich Preise der enthaltenen Produkte ändern

    Das passt gut, wenn es feste Sets gibt, die immer gleich zusammengestellt sind – etwa ein Starterset oder ein Vorteilspack.

    Weg 2: Sets zum Selbstzusammenstellen

    Anders ist es, wenn Kunden wählen sollen: ein Oberteil, eine Hose und ein Accessoire nach Geschmack, oder drei Pflegeprodukte für den eigenen Hauttyp. Hier ist das Set keine eigene Produktkarte, sondern eine Auswahl aus bestehenden Produkten, die zusammen in den Warenkorb geht.

    Dafür gibt es Apps im Shopify App Store. Ob eine passt, hängt vor allem an drei Fragen:

    • Bleiben es echte Produkte mit Varianten, Lagerbestand und Preisen aus Shopify?
    • Wie wird der Rabatt berechnet – im Checkout von Shopify oder über Umwege?
    • Wie viel Code kommt dafür in dein Theme?

    Unser Ansatz

    In HGDE MatchGrid haben wir den zweiten Weg gebaut: Kunden wählen pro Reihe ein echtes Produkt, legen das Set mit einem Klick in den Warenkorb, und ein Staffelrabatt wird von Shopify an der Kasse berechnet. Wer feste Sets braucht, ist mit Shopify Bundles gut bedient – beides schließt sich nicht aus.

  • App-Blöcke in Shopify: So prüfst du, ob dein Theme bereit ist

    App-Blöcke in Shopify: So prüfst du, ob dein Theme bereit ist

    Viele Shopify-Apps bringen ihre Oberfläche im Shop nicht mehr über eingefügten Code, sondern als App-Block mit. Den platzierst du im Theme-Editor wie jeden anderen Abschnitt oder Block. Ob das bei dir klappt, hängt vom Theme ab.

    Was App-Blöcke sind

    App-Blöcke gehören zu den sogenannten Theme-App-Erweiterungen. Laut Shopify funktionieren sie mit Online-Store-2.0-Themes. Der Vorteil: Apps, die so gebaut sind, verändern den Code deines Themes nicht. Das senkt das Risiko, dass ein App-Update oder eine Deinstallation dein Theme beschädigt, und du musst nichts von Hand in Theme-Dateien einfügen.

    In zwei Minuten prüfen

    • Öffne in Shopify Onlineshop → Themes und klicke beim aktuellen Theme auf Anpassen.
    • Wechsle oben auf die Vorlage für Produktseiten.
    • Steht unter der Liste der Abschnitte Abschnitt hinzufügen, ist es ein Online-Store-2.0-Theme. Fehlt der Knopf, ist es laut Shopify ein Vintage-Theme.
    • Bei einem 2.0-Theme findest du über Abschnitt hinzufügen bzw. Block hinzufügen auch den Bereich Apps mit den App-Blöcken deiner installierten Apps.

    Laut Shopify unterstützen Vintage-Themes Abschnitte nur auf der Startseite, und kostenlose Vintage-Themes erhalten nur noch Sicherheitsupdates. Wer App-Blöcke nutzen möchte, kommt dann um den Wechsel auf ein Online-Store-2.0-Theme nicht herum.

    Worauf du beim Wechsel achten solltest

    • Arbeite zuerst an einer Kopie und veröffentliche erst, wenn alles passt.
    • Notiere dir, welche Apps bisher Code ins Theme geschrieben haben, und prüfe, ob sie inzwischen App-Blöcke anbieten.
    • Kontrolliere Produktseite, Warenkorb und Handyansicht, bevor du umschaltest.

    Unsere App HGDE MatchGrid setzt ausschließlich auf App-Blöcke. Deshalb steht die Theme-Frage in unseren FAQ ganz oben.